Corona-Impfungen wohl ab Februar auch in Apotheken in Hessen möglich

Offenbach am Main - Der Hessische Apothekerverband geht davon aus, dass Apotheker ab Februar gegen das Coronavirus Sars-CoV-2 impfen dürfen.

Eine Frau wird mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer gegen das Coronavirus geimpft – wohl ab Februar werden solche Impfungen auch in hessischen Apotheken möglich sein.
Eine Frau wird mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer gegen das Coronavirus geimpft – wohl ab Februar werden solche Impfungen auch in hessischen Apotheken möglich sein.  © Sebastian Gollnow/dpa

Bis dahin müssten allerdings noch letzte Rechtsfragen geklärt werden, sagte Verbandsvorsitzender Holger Seyfarth am Freitag in Offenbach.

Zudem müssten die Apotheker in Hessen noch entsprechende Fortbildungen absolvieren und die "räumlichen und organisatorischen Voraussetzungen" schaffen.

Grundsätzlich begrüße die Interessensvertretung der rund 1400 hessischen Apotheken die Möglichkeit, künftig Impfungen anbieten zu dürfen.

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Derzeit dürfen hierzulande Apotheken noch keine Impfung verabreichen, weil die dazu notwendige Rechtsverordnung fehlt.

Auch Hessens Städte wollen für das gesamte Jahr 2022 niedrigschwellige Corona-Impfangebote bereithalten. Das kündigte der Präsident des hessischen Städtetages, Fuldas Oberbürgermeister Heiko Wingenfeld (CDU), am Freitag an.

Die kommunalen Impfangebote sollten die Impftermine der niedergelassenen Ärzteschaft ergänzen und würden bei Bedarf auch über dieses Jahr hinaus aufrechterhalten. "Wir fordern den Bund zur zuverlässigen Bereitstellung von Impfstoffen auf, damit die Impfkampagne optimal fortgesetzt werden kann."

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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