Fahrradfahrer demonstrieren auf der Autobahn für Verkehrswende

Fulda - Rund 350 Radfahrer haben nach Polizei-Angaben am Sonntag in Osthessen auf der Autobahn demonstriert.

Rund 350 Radfahrer waren auf den Autobahnen unterwegs (Symbolfoto).
Rund 350 Radfahrer waren auf den Autobahnen unterwegs (Symbolfoto).  © Roland Weihrauch/dpa

Sie fuhren rund 40 Minuten lang über die A7 und die A66. Die Teilnehmer forderten ein Umdenken in der Verkehrspolitik.

Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Autobahnbau stoppen: Straßenumbau statt Neubau".

"Mobilitätswende heißt, dass alle im Alltag leicht auch ohne Auto von A nach B kommen", argumentierten die Veranstalter. "Dafür muss der öffentliche Nahverkehr, das Radfahren und das Zu-Fuß-Gehen überall zur echten Alternative werden."

Bundestagswahl in Hessen: SPD legt zu, CDU verliert deutlich
Hessen Bundestagswahl in Hessen: SPD legt zu, CDU verliert deutlich

Autobahnen oder Bundesstraßen neu zu bauen, sei "in Zeiten des Klimawandels nicht mehr zu akzeptieren".

Der hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) hatte die Kundgebung erst am Freitagabend genehmigt. Zuvor hatte das Verwaltungsgericht Kassel die Nutzung der Autobahn für die Demonstration untersagt.

Bereits am Samstag waren bei einer Fahrrad-Demo in Kassel etwa 100 Teilnehmer rund 15 Minuten über die A 49 gefahren. Die Demos waren Teil eines bundesweiten Verkehrswende-Aktionstages.

Titelfoto: Roland Weihrauch/dpa

Mehr zum Thema Hessen: