Verdi kündigt für Freitag Warnstreiks in Hessens Banken an

Frankfurt am Main/Hessen - Im bundesweiten Banken-Tarifkonflikt hat die Gewerkschaft Verdi zu einem Warnstreik bei Instituten in Hessen aufgerufen.

Verdi-Fahnen vor den Türmen der Deutschen Bank in Frankfurt am Main: Die Mitarbeiter mehrerer öffentlicher und privater Banken sind am Freitag zum Warnstreik aufgerufen. (Archivbild)
Verdi-Fahnen vor den Türmen der Deutschen Bank in Frankfurt am Main: Die Mitarbeiter mehrerer öffentlicher und privater Banken sind am Freitag zum Warnstreik aufgerufen. (Archivbild)  © DPA/Christoph Schmidt

Obwohl die Tarifverhandlungen für öffentliche und für private Banken in diesem Jahr erstmals getrennt stattfinden, sollen die Beschäftigten am Freitag (15.10.) gemeinsam in Wiesbaden protestieren, wie die Gewerkschaft am Mittwoch mitteilte.

Aufgerufen sind Mitarbeiter der Nassauischen Sparkasse, der Frankfurter Sparkasse, der Förderbank KfW, der Commerzbank-Zentrale (Frankfurt) und der Deutschen Bank (Frankfurt).

Vor der nächsten Verhandlungsrunde für Landes- und Förderbanken am kommenden Dienstag (19.10.) will die Gewerkschaft so den Druck erhöhen.

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Verdi wirft der Arbeitgeberseite vor, die vorgeschlagene Abschaffung von Gehaltszuwächsen per Berufserfahrung führe zu Einkommenseinbußen.

Bei den Tarifverhandlungen für das private Bankgewerbe habe das letzte Angebot der Arbeitgeber bei drei Erhöhungsschritten um jeweils 1 Prozent bei einer Laufzeit von drei Jahren gelegen.

Das bedeute angesichts steigender Inflationsraten einen Reallohnverlust. Verdi fordert für beide Bankengruppen 4,5 Prozent mehr Geld. Daneben geht es um flexiblere Arbeitsbedingungen.

Titelfoto: DPA/Christoph Schmidt

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