Vorsicht! Gefährlicher Schädling breitet sich in Hessen weiter aus

Kassel/Hessen - Der Eichen-Prozessionsspinner hat sich nach Angaben der Behörde Hessen Forst in weiten Teilen des Landes in den Wäldern etabliert. Ein "eindeutiger Schwerpunkt" sei dabei in süd- und mittelhessischen Bereichen zu beobachten.

Damit Wald-Besucher den Raupen nicht zu nahe kommen, werden betroffene Gebiete gegebenenfalls gesperrt (Symbolbild).
Damit Wald-Besucher den Raupen nicht zu nahe kommen, werden betroffene Gebiete gegebenenfalls gesperrt (Symbolbild).  © Bild-Montage: dpa/Bodo Marks, dpa/Friso Gentsch

"Eine künftig fortschreitende Verbreitung der Art, insbesondere vor dem Hintergrund der sich ändernden klimatischen Ausgangsbedingungen, ist jedoch zu erwarten", teilte der Landesbetrieb in Kassel mit.

Die Raupen des Nachtfalters befallen Bäume und können dem Menschen gefährlich werden.

Ihre giftigen Härchen können Atem-Beschwerden, Juckreiz und Entzündungen auslösen - bis hin zu einem lebensgefährlichen allergischen Schock. Auch Haustiere wie Hunde sind vor schweren Reaktionen nicht gefeit.

Damit Wald-Besucher den Raupen nicht zu nahe kommen, werden stark frequentierte Bereiche wie Park- oder Spielplätze Hessen Forst zufolge beobachtet, betroffene Gebiete gegebenenfalls gesperrt - oder die Schädlinge entfernt.

"Letzteres wird durch externe Spezialisten in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Gesundheitsamt durchgeführt."

Auch Kommunen sowie andere Behörden in Hessen gehen gegen den Eichen-Prozessionsspinner vor.

Das Straßen- und Verkehrsmanagement Hessen Mobil etwa startete im April mit der Bekämpfung des Schädlings entlang von Bundes-, Landes- und Kreisstraßen.

Titelfoto: Bild-Montage: dpa/Bodo Marks, dpa/Friso Gentsch

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