London Eye als Vorbild: Gibt es bald ein Riesenrad am Wiesbadener Rheinufer?

Wiesbaden - Der Unternehmer Otto Barth will am Rheinufer in Wiesbaden dauerhaft ein Riesenrad aufstellen - und damit der Landeshauptstadt eine weitere Touristen-Attraktion bescheren.

Das London Eye zählt zu den Wahrzeichen der Stadt.
Das London Eye zählt zu den Wahrzeichen der Stadt.  © Frank Augstein/AP/dpa

Geplant ist ein Standort in unmittelbarer Nähe zum Schloss Biebrich. "Das wäre eine große Chance für Wiesbaden", sagte der Schausteller am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Das Gelände dafür will er von der Stadt pachten oder kaufen. Im Jahr 2022 oder 2023 könnte das Riesenrad nach seiner Darstellung bereits gebaut werden.

Ob es so groß wird wie das Vorbild in London, ist allerdings noch ungeklärt. "Es kommt nicht auf die Größe an", sagte Barth.

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Immerhin kennt Barth sich mit Fahrgeschäften aus:

Er betreibt den Freizeitpark "Taunus Wunderland" in Schlangenbad (Rheingau-Taunus-Kreis) und hatte im vergangenen Sommer in Eltville im Rheingau ein knapp 50 Meter hohes Riesenrad am Rheinufer aufgestellt.

Am Dienstagabend wollte der Schausteller seine Pläne dem Biebricher Ortsbeirat vorstellen. Die Zeitungen der Mainzer Mediengruppe "vrm" hatten über das Vorhaben berichtet.

Titelfoto: Frank Augstein/AP/dpa

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