Großer Andrang in Hessens Skigebieten? Polizei schätzt Lage ein

Hessen - Bei durchwachsenem Wetter hat sich der Ansturm in den Wintersportgebieten Hessens am Samstag in Grenzen gehalten.

In Willingen waren sämtliche Pisten und die dazugehörigen Parkplätze von Freitag bis einschließlich Sonntag gesperrt worden.
In Willingen waren sämtliche Pisten und die dazugehörigen Parkplätze von Freitag bis einschließlich Sonntag gesperrt worden.  © dpa/Uwe Zucchi

Angesichts hoher Corona-Zahlen gab es am Wochenende erneut Einschränkungen für Wintersportler und Ausflügler in den hessischen Mittelgebirgen.

Die Lage in Willingen war nach Angaben der Polizei Kassel entspannt. "Die Parkplätze waren gut besucht, aber sonst gab es keinen größeren Andrang", sagte ein Sprecher.

Die belegten Parkplätze befänden sich allesamt außerhalb der gesperrten Zonen. In dem beliebten Skigebiet waren sämtliche Pisten und die dazugehörigen Parkplätze von Freitag bis einschließlich Sonntag gesperrt worden (TAG24 berichtete).

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Bei einem möglichen Besucherandrang sei es sonst nicht möglich, die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln zu kontrollieren, begründete die Stadt am Donnerstag die Entscheidung.

Auch auf den Pisten seien am Samstag nur wenige Menschen unterwegs gewesen. "Drei bis vier Schlitten mussten wir in Willingen von der Piste holen", sagte der Sprecher.

Parkplätze im Hochtaunus gut belegt, aber alles blieb im Rahmen

Wegen der Wetterlage mit einer Mischung aus Tau und Neuschnee hatte der Hochtaunus-Kreis die Sperrungen für Besucher bis einschließlich 18. Januar verlängert.
Wegen der Wetterlage mit einer Mischung aus Tau und Neuschnee hatte der Hochtaunus-Kreis die Sperrungen für Besucher bis einschließlich 18. Januar verlängert.  © dpa/Andreas Arnold

Die Parkplätze im Hochtaunus waren laut Polizei stellenweise gut belegt. Es halte sich aber alles im Rahmen, hieß es.

"Im Gegensatz zu den vergangenen Wochenenden ist es entspannt", teilte ein Sprecher der Polizei Westhessen mit. Rund um den Feldberg seien die Parkplätze zwar gut frequentiert, Parksünder oder Verstöße gegen die Corona-Beschränkungen habe man aber nur wenige festgestellt.

Wegen der Wetterlage mit einer Mischung aus Tau und Neuschnee hatte der Hochtaunus-Kreis die Sperrungen für Besucher bis einschließlich 18. Januar verlängert.

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Das Ordnungsamt, die Verkehrswacht und die Polizei seien zur Kontrolle vor Ort. Die Ausweichstrecken seien am Samstag gut befahrbar gewesen, es habe keine größeren Staus gegeben, sagte der Sprecher.

Die Bundesstraße 8 habe nicht gesperrt werden müssen. Dort waren Banner aufgehängt worden, die auf ein Parkverbot an der Bundesstraße hinweisen.

Polizei: Lage an der Wasserkuppe war es am Samstag "ruhig und entspannt"

Auch in Osthessen zog die Polizei am Samstagnachmittag ein positives Fazit: "Es war ruhig, entspannt und in der Masse durchweg vernünftig", teilte ein Sprecher der Polizei mit.

"Die Leute haben die Regeln akzeptiert. Bei den meisten hat sich rumgesprochen, dass die Zufahrten gesperrt sind."

Rund um die Wasserkuppe waren die Straßen von 9 Uhr morgens an dicht. Die Sperrung sollte planmäßig um 16 Uhr aufgehoben werden.

Im hessischen Teil der Rhön waren viele öffentliche Parkplätze gesperrt. Nach Polizeiangaben gab es bis Samstagnachmittag keine besonderen Vorkommnisse.

Titelfoto: dpa/Uwe Zucchi

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