Hessen wird sauber: Zahlreiche Freiwillige beim "World Cleanup Day" erwartet

Frankfurt am Main - Zahlreiche Freiwillige wollen an diesem Samstag (19.9.) im Rahmen des "World Cleanup Day" (WCD) Straßen, Parks und öffentliche Plätze vom Müll befreien. 

Eine Teilnehmerin des "World Cleanup Day" 2018 sammelt am Mainufer Müll ein.
Eine Teilnehmerin des "World Cleanup Day" 2018 sammelt am Mainufer Müll ein.  © Andreas Arnold/dpa

Hessenweit werden mehr als 5500 Helfer erwartet, so ein Sprecher vom Verein "Let's Do It! Germany", dem Träger des WCD in Deutschland. Mehr als 35 Veranstaltungen seien bislang angekündigt. Aber auch ohne offizielle Teilnahme sei jeder dazu eingeladen, am Samstag für ein paar Stunden in seiner Nachbarschaft Müll zu sammeln.

Die Stadt Frankfurt macht unter dem Namen "Frankfurt Cleanup" bereits zum zweiten Mal mit. Dort beginnt die Aktion bereits am Freitag (18.9.), damit auch Schulen, Kitas und Unternehmen dabei sein können. 

Wegen der Corona-Pandemie sei die Zahl der Teilnehmer bei den offiziellen Veranstaltungen an beiden Tagen begrenzt, so Sprecherin Susanne Schierwater. Um dem Müll einzusammeln, werden bei den Aktionen grundsätzlich Handschuhe und Müllzangen verteilt.

Im vergangenen Jahr seien bei der Aufräumaktion etwa vier Tonnen Müll in Frankfurt zusammengekommen. In diesem Jahr hätten sich mehr als 2000 Freiwillige angemeldet. 

"Die Anmeldezahl hat sich verdoppelt", erklärt Sprecherin Susanne Schierwater. Sie glaube, dass der Abfall auf den Straßen immer mehr Menschen störe. "Im öffentlichen Raum ist jeder selbst dafür verantwortlich, dass der Müll in einem öffentlichen Papierkorb landet", so Schierwater. Sie habe aber das Gefühl, in den Augen vieler Menschen sei die Entsorgung Sache der Stadt. Die Aktion wolle das Problem sichtbarer machen.

Andere Städte beteiligen sich zum ersten Mal am WCD. Für die von der Stadt Hanau organisierte Aktion gibt es laut Sprecher Andreas Schneider bislang 120 Anmeldungen: "Ich bin sehr positiv überrascht und motiviert". Wegen der Corona-Pandemie seien die Teilnehmer auf fünf Bezirke und verschiedene Sammelorte aufgeteilt.

In der hessischen Landeshauptstadt organisiert unter anderem die Solidarische Landwirtschaft Wiesbaden e.V. den Aufräumtag. Angesichts der Corona-Auflagen seien die geplanten Veranstaltungen nicht öffentlich, so eine Sprecherin.

Titelfoto: Andreas Arnold/dpa

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