Langsam, aber oho: 30-Kilo-Schildkröte ruft Polizei auf den Plan

Marburg - Eine Landschildkröte von beachtlicher Größe sorgte am Sonntag für einen Polizei-Einsatz in der mittelhessischen Universitätsstadt Marburg.

Das Reptil namens "Schildi" trieb sich am Sonntagabend im hessischen Marburg herum.
Das Reptil namens "Schildi" trieb sich am Sonntagabend im hessischen Marburg herum.  © Polizeipräsidium Mittelhessen

Das Reptil – eine 30 Kilogramm schwere Spornschildkröte – tauchte am Sonntagabend plötzlich im Marburger Schwalbenweg auf, wie die Polizei am Dienstag berichtete.

Die freilaufende Schildkröte kroch langsam, aber beharrlich voran und fiel dabei einer Frau auf. Diese alarmierte umgehend die Polizei, war doch offensichtlich, dass es sich hier nicht um die Sichtung eines heimischen Wildtieres handelte.

Spornschildkröten sind nach den Galápagos-Riesenschildkröten und den Seychellen-Riesenschildkröten die drittgrößten lebenden Landschildkröten. Sie können einen bis zu 80 Zentimeter langen Rückenpanzer entwickeln.

Normalerweise leben sie im nördlichen Zentralafrika, jedoch ganz sicher nicht in Mittelhessen.

Nach der Sichtung der rätselhaften Schildkröte im Marburger Schwalbenweg war die Polizei rasch vor Ort.

Freilaufende Schildkröte beschäftigt Polizei in Marburg

Das Reptil einzufangen, war für die Beamten nicht weiter schwer. Kurz darauf klärte sich auch auf, wohin die Schildkröte eigentlich gehörte.

Die Besitzerin von "Schildi" meldete sich bei der Polizei. Die gepanzerte Ausreißerin hatte sich offenbar irgendwann im Laufe des Sonntags in Marburg-Cappel selbstständig gemacht.

Die Beamten brachten das Tier wohlbehalten zu seiner Halterin zurück.

Titelfoto: Polizeipräsidium Mittelhessen

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