2020 mehr Menschen in Hessen beim Baden ertrunken

Hessen/Bad Nenndorf - In Hessen sind in den ersten acht Monaten dieses Jahres 21 Menschen beim Baden ertrunken. 

"Die Ursachen sind wie so oft Leichtsinn, Überschätzen der eigenen Leistungsfähigkeit, eine zu hohe Risikobereitschaft und insbesondere das Schwimmen in unbewachten Gewässern", beklagte die DLRG.
"Die Ursachen sind wie so oft Leichtsinn, Überschätzen der eigenen Leistungsfähigkeit, eine zu hohe Risikobereitschaft und insbesondere das Schwimmen in unbewachten Gewässern", beklagte die DLRG.  © 123RF/animaflorapicsstock

Das waren drei mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag in Bad Nenndorf (Niedersachsen) bekannt gab.

In Hessen läuft die Entwicklung damit gegen den Bundestrend.

Deutschlandweit sind bisher mindestens 329 Menschen ertrunken - 20 weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres.

Unfallschwerpunkte waren Seen und Flüsse.

"Die Ursachen sind wie so oft Leichtsinn, Überschätzen der eigenen Leistungsfähigkeit, eine zu hohe Risikobereitschaft und insbesondere das Schwimmen in unbewachten Gewässern", beklagte der DLRG.

"Dadurch, dass zahlreiche Schwimmbäder Corona-bedingt geschlossen hatten oder nur beschränkt zugänglich waren, haben sich viele Menschen Alternativen im Freien gesucht."

Titelfoto: 123RF/animaflorapicsstock

Mehr zum Thema Hessen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0