Ministerpräsident Volker Bouffier: Leid der Weltkriege darf sich nicht wiederholen

Frankfurt am Main - Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (69, CDU) hat am Volkstrauertag mit Blick auf die beiden Weltkriege an die daraus erwachsene Verantwortung für die Gegenwart erinnert.

Der Ministerpräsident von Hessen, Volker Bouffier (69, CDU), gedachte der vielen Millionen Toten beider Weltkriege. (Archivbild)
Der Ministerpräsident von Hessen, Volker Bouffier (69, CDU), gedachte der vielen Millionen Toten beider Weltkriege. (Archivbild)  © Kay Nietfeld/dpa

Noch immer treffe rechtsextremes Gedankengut auf fruchtbaren Boden, sagte der Christdemokrat laut Mitteilung am Sonntag in der Frankfurter Paulskirche.

"In Hessen und in Deutschland darf es aber keinerlei Platz für Rassismus und Antisemitismus, für Hass und Hetze geben – dafür werden wir auch künftig mit allen Mitteln des Rechtsstaats eintreten und wir werden Haltung zeigen: gegen Rechtsextremismus und für eine starke Demokratie", betonte Bouffier.

Im Gedenken an die vielen Millionen Toten beider Weltkriege betonte er: "Dieses Leid darf sich niemals wiederholen."

Rund 400 Klinik-Mitarbeiter streiken in Gießen für mehr Arbeitssicherheit
Hessen Rund 400 Klinik-Mitarbeiter streiken in Gießen für mehr Arbeitssicherheit

Es sei keine Selbstverständlichkeit, heute in einem friedlichen und geeinten Europa zu leben: "Daran müssen wir jeden Tag immer wieder aufs Neue und entschlossen arbeiten. Die Erinnerung an die schrecklichen Kriege müssen wir weiter wachhalten."

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hatte zu der Gedenkveranstaltung eingeladen.

Titelfoto: Kay Nietfeld/dpa

Mehr zum Thema Hessen: