Neuheit: Diese Säulen sollen jetzt an Hessens Bade-Seen Leben retten

Mörfelden-Walldorf - Neu entwickelte Notruf-Säulen Bade-Seen in Hessen sollen für schnellere Hilfe im Ernstfall sorgen.

Zunächst sollen 25 der Notrufsäulen dieser Notruf-Säulen an Bade-Stellen in ganz Hessen aufgestellt werden.
Zunächst sollen 25 der Notrufsäulen dieser Notruf-Säulen an Bade-Stellen in ganz Hessen aufgestellt werden.  © dpa/Sebastian Kramer

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und die Björn Steiger Stiftung nahmen am Donnerstag in Mörfelden-Walldorf (Kreis Groß-Gerau) offiziell eine der ersten neuen, in rot-weiß gehaltenen Notrufsäulen in Betrieb.

Ähnlich wie bei den orangenen Notrufsäulen an Autobahnen kann damit schnell ein Notruf abgesetzt werden, wenn gerade kein Handy zur Hand ist.

Per Knopfdruck wird eine direkte Verbindung zur nächsten Rettungsleitstelle hergestellt. Der Standort werde automatisch über ein GPS-Signal übermittelt, erläuterten die beiden Organisationen.

Zunächst sollen 25 der Notrufsäulen an Bade-Stellen in ganz Hessen aufgestellt werden.

"Die Notrufsäulen der Björn Steiger Stiftung sind ein wichtiger weiterer Beitrag für die Sicherheit an Hessens Binnengewässern - gerade in diesem Sommer, an dem wir einen großen Ansturm auf die Gewässer in Hessen erwarten", sagte der Präsident der DLRG Hessen, Michael Hohmann.

Im vergangenen Jahr seien in Hessen 20 Menschen bei Bade-Unfällen im Wasser ums Leben gekommen.

Säulen können nicht nur bei Bade-Unfällen Leben retten

Andreas Mihm von der Björn Steiger Stiftung sagte, die Säulen könnten nicht nur bei Bade-Unfällen Leben retten.

"Notfälle ereignen sich zu jeder Jahreszeit auch bei Spaziergängern, Fahrradfahrern und Joggern, die möglicherweise auch kein Handy zur Hand haben", sagte Mihm.

Die Björn Steiger Stiftung setzt sich für die Verbesserung des Rettungs-Wesens ein. Seit 2019 stellt sie nach eigenen Angaben die neu entwickelten Notrufsäulen an Bade-Gewässern und anderen Notfall-Schwerpunkten auf.

Die DLRG kümmert sich unter anderem um die Sicherheit an Badegewässern.

Titelfoto: dpa/Sebastian Kramer

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