Mutter und Kinder von Flugpropeller zerfetzt: Pilot hat noch immer Albträume

Fulda - Zum Auftakt des Prozesses um einen Flugunfall mit drei Toten auf Hessens höchstem Berg, der Wasserkuppe, hat der angeklagte Pilot den Angehörigen sein tiefes Bedauern ausgedrückt.

Nach dem Flugunfall steht das Sportflugzeug auf dem Flugplatz auf Hessens höchstem Berg, der Wasserkuppe (Archivfoto).
Nach dem Flugunfall steht das Sportflugzeug auf dem Flugplatz auf Hessens höchstem Berg, der Wasserkuppe (Archivfoto).  © Jörn Perske/dpa

"Es tut mir wahnsinnig leid", sagte der Mann am Dienstag vor dem Landgericht Fulda. "Ich kann nicht verstehen, wie dieser schlimme Unfall passieren konnte, der so viel Leid gebracht hat."

Bis heute denke er täglich an den Unfall und träume nachts davon. Sein Anwalt erklärte, sein Mandant würde alles dafür geben, den Flug ungeschehen zu machen.

Der Mann aus Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz ist wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Gefährdung des Luftverkehrs angeklagt.

Bei dem Unglück am 14. Oktober 2018 auf der Wasserkuppe in der Rhön war das Leichtflugzeug über die Landebahn hinausgeschossen und hatte eine 39 Jahre alte Mutter und ihre beiden elf und zwölf Jahre alten Kinder getötet.

Die Maschine durchbrach eine Schranke und erfasste die Passanten auf einem angrenzenden Fußweg mit noch laufendem Propeller.

Titelfoto: Jörn Perske/dpa

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