Aus Krankenhaus geflohen: Covid-19-Patient fährt von Wiesbaden nach Mainz und geht einkaufen

Mainz/Wiesbaden - Ein Covid-19-Patient ist trotz seiner Erkrankung mit dem öffentlichen Nahverkehr von Wiesbaden nach Mainz gefahren und dort im Supermarkt einkaufen gegangen.

Der Supermarkt wurde von den Polizisten abgesperrt (Symbolfoto).
Der Supermarkt wurde von den Polizisten abgesperrt (Symbolfoto).  © Sven Hoppe/dpa

Wie die Bundespolizei am Donnerstag mitteilte, habe sich der 21-Jährige am späten Dienstagabend am Mainzer Hauptbahnhof an Sicherheitskräfte gewandt und erklärt, er habe Corona und benötige medizinische Hilfe.

Ein Rettungswagen brachte ihn dann in die Mainzer Uniklinik.

Ermittlungen ergaben, dass der Covid-Patient stationär behandelt worden war und sich verbotenerweise von einem Wiesbadener Krankenhaus aus auf den Weg nach Mainz gemacht hatte.

Der Supermarkt, den der Mann besucht hatte, wurde von Beamten abgesperrt, wie die Bundespolizei mitteilte.

Gegen den 21-Jährigen wurde ein Straf- und ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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