Prognos-Zukunftsatlas: Hier sind die Zukunftsaussichten in Hessen am besten

Berlin/Hessen - Vier hessische Kommunen liegen laut der aktuellen Analyse des Forschungs- und Beratungsinstitutes Prognos unter den 20 Städten und Landkreisen mit den besten Zukunftsprognosen in Deutschland.

Die Darmstädter Mathildenhöhe zählt seit 2021 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die südhessische Stadt ist die Kommune in Hessen mit den besten Zukunftsaussichten.
Die Darmstädter Mathildenhöhe zählt seit 2021 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Die südhessische Stadt ist die Kommune in Hessen mit den besten Zukunftsaussichten.  © dpa/Andreas Arnold

Mit Platz 7 schaffte es Darmstadt sogar in die Top 10. Auch dem Hochtaunuskreis (Platz 12), dem Main-Taunus-Kreis (14) und der Bankenmetropole Frankfurt (20) bescheinigt die Studie für das "Handelsblatt" gute Perspektiven.

Wiesbaden kommt auf Rang 35. Deutlich abgeschlagen sind die Städte Offenbach (178) und Kassel (180).

Der Untersuchung zufolge sind Regionen mit einer Spezialisierung auf Zukunftsbranchen grundsätzlich gut für die Zukunft gewappnet.

Herzergreifende Überraschung in luftiger Höhe für pflegebedürftige Kinder
Hessen Herzergreifende Überraschung in luftiger Höhe für pflegebedürftige Kinder

Als ein weiteres Erfolgsrezept sieht die Studie auch eine Verflechtung von Großstädten und ihrem Umland. Als Beispiele nennt sie unter anderem Frankfurt.

Die Städte und Landkreise mit den besten Zukunftschancen liegen der Studie zufolge weiter vor allem im Süden.

Die besten Aussichten bescheinigt der Prognos-"Zukunftsatlas" dem Landkreis München, gefolgt von Erlangen und der Stadt München.

Hier sind die Zukunftsaussichten am schlechtesten

Deutliche Risiken sieht die Studie für die Landkreise Mansfeld-Südharz (Rang 400) und Stendal (399) in Sachsen-Anhalt sowie den Landkreis Prignitz (398) in Brandenburg.

Prognos untersucht alle drei Jahre die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit aller kreisfreien Städte und Landkreise Deutschlands - zurzeit sind es 400.

Dabei werden 29 Indikatoren zur Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft, zur Arbeitsmarktlage, zur Demografie sowie zur sozialen Lage und zum Wohlstand berücksichtigt.

Titelfoto: dpa/Andreas Arnold

Mehr zum Thema Hessen: