Regierungs-Präsidium warnt: Hochwasser kann gefährlich werden

Von Oliver Pietschmann

Darmstadt - Nach den starken Niederschlägen der vergangenen Tage hat das Regierungspräsidium Darmstadt angesichts steigender Pegelstände vor Gefahren am Rhein gewarnt.

An zahlreichen Stellen wurde das Ufer überflutet.
An zahlreichen Stellen wurde das Ufer überflutet.  © Sebastian Gollnow/dpa

"Aktivitäten wie Schlauchbootfahren oder Stand-up-Paddeln während des Hochwassers sind lebensgefährlich", teilte die Behörde am Mittwoch mit. Alle Passanten und Anrainer sollten sich an Absperrungen halten und durch leichtsinniges Verhalten nicht sich und andere gefährden.

Menschenansammlung an Deichabschnitten könnten Fluchtmöglichkeiten für Tiere blockieren. Zur Deichverteidigung nötige Zufahrten seien bereits zugeparkt worden.

Beschädigungen am Fuß der Deiche durch Autos oder Mountainbiker könnten die Standsicherheit schwächen.

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Die Deichmeisterei in Biebesheim (Kreis Groß-Gerau) führe ab sofort regelmäßige Kontrollfahrten entlang der Rheindeiche durch. Bislang seien aber keine Schäden festgestellt worden.

Das Hochwassertor in Ginsheim sei geschlossen worden, um einen Rückstau eines Zuflusses zu verhindern.

Spaziergänger oder Radfahrer sollten die Deiche nicht betreten, bat das Regierungspräsidium. Ein Befahren mit Autos oder Reiten sei ohnehin verboten. Mit einer Entspannung der Hochwasserlage werde ab Anfang kommender Woche gerechnet.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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