Schatzsuche mit Gefahren: So gefährlich ist der Trend "Magnetangeln"

Darmstadt/Kassel - Das sogenannte Magnetangeln, also das Fischen nach metallischen Gegenständen in Gewässern, wird in Hessen immer beliebter.

Nicht nur verborgene Schätze können geborgen werden (Symbolfoto).
Nicht nur verborgene Schätze können geborgen werden (Symbolfoto).  © Swen Pförtner/dpa

"Derzeit gehen bei uns vermehrt Anfragen nach der Zulässigkeit ein", sagte Nina Lipp, Pressesprecherin des Regierungspräsidiums (RP) Darmstadt.

Auch das RP Kassel stellt nach eigenen Angaben eine zunehmende Beliebtheit fest.

Beide Behörden warnen aber vor den Gefahren, die von der Freizeitbeschäftigung ausgehen.

"Prinzipiell ist es so, dass in allen Gewässern teilweise verklappte Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg vorhanden sein können. Daher kommt es immer wieder vor, dass unsere Fundkommandos zu Einsätzen in Verbindung mit Magnetanglern und privaten Sondengängern gerufen werden", so Lipp.

Die Regierungspräsidien betonen, dass für das Magnetfischen zwingend eine wasserrechtliche Erlaubnis erforderlich ist.

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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