Trotz Corona-Pandemie: documenta hält am Ausstellungsjahr 2022 fest

Kassel - Angesichts fortschreitender Corona-Impfungen blickt die documenta mit Zuversicht auf ihre kommende Kunstausstellung im Jahr 2022.

Ein Wandbild mit dem neuen Logo der documenta fifteen ist am sogenannten "ruruHaus" zu sehen.
Ein Wandbild mit dem neuen Logo der documenta fifteen ist am sogenannten "ruruHaus" zu sehen.  © Swen Pförtner/dpa

Die documenta fifteen solle weiterhin planmäßig im Zeitraum vom 18. Juni bis 25. September stattfinden, erklärte Sabine Schormann, Generaldirektorin der gemeinnützigen documenta und Museum Fridericianum GmbH, am Mittwoch.

Die Schau in Kassel gilt als weltweit bedeutendste Ausstellung für moderne Kunst. Weitere Schritte zur 15. documenta wollen die Verantwortlichen im Sommer klären. Zuvor hatte der Deutschlandfunk über das Thema berichtet.

"Selbstverständlich betrachten wir, gemeinsam mit der Künstlerischen Leitung und den Gremien, den Entwicklungsverlauf der Corona-Pandemie sehr genau", sagte Schormann.

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Die Vorbereitungen der documenta fifteen seien auf Kurs und das gesamte Team sei hoch motiviert. "Wie bereits im Dezember kommuniziert, ist es letztlich nur verantwortungsvoll, die aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie genau zu betrachten, um dann im Sommer über die weiteren Schritte auf dem Weg zur documenta fifteen zu entscheiden."

Aktuell sei man zuversichtlich, dass nicht zuletzt durch die Schutzimpfungen eine Rückkehr in ein möglichst normales Leben in absehbarer Zeit gelinge.

Die documenta findet alle fünf Jahre in Kassel statt. Durch ihre internationale Ausrichtung sind die Vorbereitungen der Schau stark durch die Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie betroffen. Die künstlerische Leitung der documenta fifteen hat das indonesische Künstlerkollektiv ruangrupa.

Titelfoto: Swen Pförtner/dpa

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