Familie sammelt Wildkräuter und erntet gefährliche Giftpflanze

Wiesbaden - Nach dem Konsum von selbst gepflückten Wildkräutern ist eine Familie aus Wiesbaden mit schweren Vergiftungserscheinungen ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Das Foto zeigt Angehörige des Rettungsdienstes beim Einsatz infolge der Vergiftung in Wiesbaden.
Das Foto zeigt Angehörige des Rettungsdienstes beim Einsatz infolge der Vergiftung in Wiesbaden.  © wiesbaden112.de

Wie ein Feuerwehr-Sprecher am Freitag erklärte, hatte die Familie am Donnerstagabend die Kräuter gesammelt und gegessen.

"Sie hatten wohl vermutet, es sei Bärlauch". Der Zustand der zwei Erwachsenen und zwei Kinder sei kritisch gewesen.

Ob sie aus dem Krankenhaus entlassen werden konnten, war zunächst nicht bekannt. 

Die Website Hessenschau.de berichtet ebenfalls über den Vorfall. Demnach könnte es sich bei der giftigen Pflanze um Rittersporn gehandelt haben.

Die Pflanze ist als Zuchtform aufgrund ihrer Blüten auch in zahlreichen Gärten zu finden.

Sowohl wilde als auch gezüchtete Rittersporne gelten als giftig. Sie gehören zu den Hahnenfußgewächsen.

Diese Pflanzenfamilie umfasst auch andere Giftpflanzen wie zum Beispiel den Eisenhut – eine der giftigsten Pflanzen Europas.

Zwei Erwachsene und zwei Kinder wurden auf dem schnellsten Weg in ein Krankenhaus gebracht.
Zwei Erwachsene und zwei Kinder wurden auf dem schnellsten Weg in ein Krankenhaus gebracht.  © wiesbaden112.de

Bei einer Vergiftung mit Rittersporn kommt es zu Durchfall und Bewegungsstörungen. Das Gift der Pflanze greift aber auch die Herzmuskulatur an.

Titelfoto: wiesbaden112.de

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