Brüder-Tragödie bei Bagger-Unfall: War es fahrlässige Tötung?

Prohn - Nach einem tödlichen Arbeitsunfall in Prohn (Kreis Vorpommern-Rügen) haben Polizei und Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung aufgenommen.

Nach einem tragischen Bagger-Unglück in Mecklenburg-Vorpommern besteht der Verdacht fahrlässiger Tötung. (Symbolbild)
Nach einem tragischen Bagger-Unglück in Mecklenburg-Vorpommern besteht der Verdacht fahrlässiger Tötung. (Symbolbild)  © nopporn2509/123rf

Es werde untersucht, wie der Mini-Bagger am Freitag auf der Baustelle in dem kleinen Ort bei Stralsund seitlich umstürzen und einen 22 Jahre alten Arbeiter dabei tödlich verletzen konnte, wie ein Polizeisprecher am Montag sagte.

Der Unfall hatte sich bei Abrissarbeiten einer Firma an einem Wohnhaus und einer Scheune ereignet.

Der 21-jährige Mann am Steuer des Mini-Baggers wurde bei dem Unglück schwer verletzt. Ein 27-jähriger Arbeiter erlitt einen Schock. Beide wurden in ein Krankenhaus gebracht.

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Bei den drei Männern handelte es sich laut Polizei um drei Brüder aus Rumänien, die bei der Firma arbeiteten.

In die Ermittlungen ist auch das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock einbezogen.

Titelfoto: nopporn2509/123rf

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