Frau (33) wurde angezündet: Tatverdächtiger Polizist (56) schweigt nach Mordversuch

Neubrandenburg - Motiv weiter unklar: Eine Woche nach einer Gewalttat mit einer angezündeten Frau in Neubrandenburg schweigt der tatverdächtige Polizist weiterhin zu den Vorwürfen des versuchten Mordes.

Nach dem Mordversuch an einer 33 Jahre alten Frau in Neubrandenburg ist ein 56-jähriger Polizist festgenommen worden. (Symbolfoto)
Nach dem Mordversuch an einer 33 Jahre alten Frau in Neubrandenburg ist ein 56-jähriger Polizist festgenommen worden. (Symbolfoto)  © Stefan Sauer/dpa

Das teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Dienstag mit.

Der Beamte aus der Nähe von Rostock war in der Nacht zum 12. Oktober, wenige Stunden nach dem Vorfall in seiner Wohnung festgenommen worden und habe inzwischen einen Anwalt.

Der Polizist soll am 11. Oktober, einem Montag, in einer Wohnung in der Oststadt von Neubrandenburg eine 33 Jahre alte Bekannte im Streit geschlagen und in Brand gesetzt haben. Auch die 69 Jahre alte Mutter des Opfers wurde misshandelt, dann war der Täter geflohen.

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Nachbarn hatten den Lärm gehört, das elf Monate alte Kleinkind der 33-Jährigen aus der Wohnung geholt und Retter alarmiert. Die Feuerwehr habe den Brand schnell löschen können, hieß es.

Hinweise der Frauen führten Ermittler auf die Spur des Tatverdächtigen. Nachbarn hatten einen Flüchtenden gesehen.

Die 69-jährige Mieterin und das Kleinkind kamen in eine Klinik in Neubrandenburg, die sie inzwischen aber wieder verlassen konnten.

Die schwerer verletzte 33-Jährige wurde in eine Brand-Spezialklinik nach Berlin gebracht. Sie schwebe nicht in Lebensgefahr. Nach der Festnahme hatte ein Amtsgericht Haftbefehl wegen versuchten Mordes und schwerer Körperverletzung gegen den Mann erlassen.

Titelfoto: Stefan Sauer/dpa

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