Ministerpräsidentin Schwesig feiert mit Schwulen und Lesben Christopher Street Day

von Iris Leithold

Schwerin - Mit einer bunten Parade haben Schwule und Lesben, Bi- und Transsexuelle am Samstag in Schwerin den Christopher Street Day (CSD) gefeiert. Rund 700 Teilnehmer kamen nach Angaben der Polizei.

Manuela Schwesig (47, SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, spricht vor den rund 700 Teilnehmer des Christopher Street Day.
Manuela Schwesig (47, SPD), Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, spricht vor den rund 700 Teilnehmer des Christopher Street Day.  © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (47, SPD) sagte zum Beginn der Parade laut einer Mitteilung der Staatskanzlei: "Ich freue mich, dass Schwerin in diesem Jahr wieder einen CSD erlebt. Der CSD ist der Ausdruck dafür, dass sich queere Menschen nicht verstecken, dass sie sich zeigen, Platz für sich beanspruchen und die eignen Rechte geltend machen."

Alle, die beim CSD dabei seien, zeigten Flagge für eine bunte, vielfältige und offene Gesellschaft.

Nach der Parade durch die Innenstadt war noch ein Straßenfest auf dem Markt geplant. Auch in Berlin wurde der CSD begangen. Dort waren gleich drei Demonstrationen mit Tausenden Teilnehmern angekündigt.

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Der CSD soll an die Rechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, Intersexuellen und queeren Menschen erinnern.

Ende Juni 1969 stürmten Polizisten in New York die Bar "Stonewall Inn" in der Christopher Street und lösten einen Aufstand von Schwulen, Lesben und Transsexuellen gegen die Willkür aus.

Titelfoto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

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