Nächstes Bundesland kippt 2G-Regel im Einzelhandel

Schwerin – Die 2G-Pflicht im Einzelhandel fällt in Mecklenburg-Vorpommern zum 12. Februar.

Die 2G-Regel entfällt, dafür muss aber eine FFP2-Maske getragen werden.
Die 2G-Regel entfällt, dafür muss aber eine FFP2-Maske getragen werden.  © Frank Rumpenhorst/dpa

Das hat die Landesregierung am Dienstag beschlossen, wie die stellvertretende Ministerpräsidentin Simone Oldenburg (52, Linke) nach der Kabinettssitzung bekannt gab.

Von Samstag an muss aber beim Shopping eine FFP2-Maske getragen werden. In Geschäften für den täglichen Bedarf wie Supermärkten genüge weiterhin ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz, sagte Oldenburg.

Mit der Entscheidung, 2G im Einzelhandel zu streichen, folgt Mecklenburg-Vorpommern anderen Bundesländern. Die 2G-Regel mache nur bei bundesweiter Einheitlichkeit Sinn, sagte die Ministerin.

Rasante Verfolgungsjagd: Suff-Fahrer rast mit über 170 km/h vor Polizei davon
Mecklenburg-Vorpommern Rasante Verfolgungsjagd: Suff-Fahrer rast mit über 170 km/h vor Polizei davon

Zu den Bundesländern, die eine Streichung von 2G im Einzelhandel angekündigt haben, gehören etwa Schleswig-Holstein und Hessen.

Das Kabinett beschloss außerdem Erleichterungen für Großveranstaltungen. In den verschiedenen Warnstufen gelten verschiedene Obergrenzen für Zuschauer, bei orange und rot etwa sind maximal 10.000 Zuschauer draußen erlaubt. Die Platzkapazität dürfe zu 50 Prozent genutzt werden, sagte Gesundheitsministerin Stefanie Drese (45, SPD).

Im Innenbereich seien bis zu 1500 Zuschauer möglich bei einer Auslastung von 30 Prozent der Kapazität. Es gelte 2G plus - zutritt habe also nur, wer geimpft oder genesen und zusätzlich getestet sei. Von der Testpflicht befreit seien Geboosterte und ihnen Gleichgestellte.

Titelfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

Mehr zum Thema Mecklenburg-Vorpommern: