Neun Hektar Waldbrandfläche! Einsatzleitung bespricht A14-Sperrung

Wöbbelin/Neubrandenburg - Die A14 ist wegen des Waldbrandes bei Wöbbelin zwischen dem Kreuz Schwerin und Ludwigslust zunächst weiterhin gesperrt.

Rauch steigt über dem Waldstück auf an der A14 auf.
Rauch steigt über dem Waldstück auf an der A14 auf.  © Ralf Drefin/dpa

Die Einsatzleitung bespreche sich derzeit und will noch am Morgen entscheiden, ob die A14 wieder freigegeben werden kann, wie ein Sprecher des Landkreises Ludwigslust-Parchim am Montag sagte.

Die Autobahn ist nur wenige Hundert Meter von der neun Hektar großen Brandfläche entfernt.

Zwar sei der Brand unter Kontrolle, aber die Gefahr durch Glutnester und Detonationen von Munitionsaltlasten sei noch nicht gebannt und der Feuerwehreinsatz nicht beendet, hieß es dazu am Sonntag.

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Das Waldstück hatte am Freitagabend Feuer gefangen.

Update, 17.55 Uhr: A14 ist wieder frei

Die A14 ist am Montagnachmittag wieder für den Verkehr frei gegeben worden. Die Bewässerung der Waldschneisen rund um den Brandherd und der Regen am Morgen hätten maßgeblich zur Entspannung der Lage beigetragen, teilte Kreiswehrführer Uwe Pulss als Einsatzleiter mit. Glutnester seien nur noch vereinzelt festzustellen gewesen.

Die Rauchentwicklung habe abgenommen und die Detonation von Munitionsaltlasten deutlich nachgelassen, begründete Pulss die Aufhebung der Sperrung zwischen dem Autobahn-Kreuz Schwerin und der Abfahrt Ludwigslust.

Wie ein Sprecher der Autobahnpolizei mitteilte, erfolgte die Freigabe mit etwa zweistündiger Verzögerung, da es Abspracheprobleme gegeben habe.

Titelfoto: Ralf Drefin/dpa

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