Tragödie: Familien-Hund beißt Kleinkind (1) fast zu Tode

Aktualisiert: 24. November, 15.47 Uhr

Parchim - In Parchim (Mecklenburg-Vorpommern) hat es am Dienstagabend einen tragischen Zwischenfall gegeben, bei dem ein eineinhalbjähriges Kind schwer verletzt wurde.

Der Vorfall ereignete sich mitten in der Altstadt von Parchim.
Der Vorfall ereignete sich mitten in der Altstadt von Parchim.  © Benjamin Vormeyer

Wie ein Sprecher der Polizei Ludwigslust auf Anfrage von TAG24 mitteilte, wurde der Fall auch den Beamten erst am Mittwoch bekannt.

Nach ersten Informationen ging am Abend gegen 19 Uhr ein Notruf in der Rettungsleitstelle in Schwerin ein. Auf dem Sassenhagen in Parchim sei ein kleines Mädchen von dem Familienhund, einer Olde English Bulldogge, angegriffen worden, hieß es.

Das Mädchen erlitt schwerste Verletzungen im Gesicht. Aufgrund des lebensbedrohlichen Zustandes wurde ein Hubschrauber aus Rostock angefordert, der das Kind schnell in ein Krankenhaus transportierte. Es musste noch in der Nacht notoperiert werden, sei aber außer Lebensgefahr.

Polizei sprengt Corona-Party in Neubrandenburg
Mecklenburg-Vorpommern Polizei sprengt Corona-Party in Neubrandenburg

Weitere Einzelheiten seien der Polizei noch nicht bekannt, so der Sprecher weiter. Die Zeugen des Vorfalls müssten noch befragt werden.

Wie die Parchimer Zeitung berichtet, sei der Hund bereits auf Wunsch der Familie eingeschläfert worden.

Die Ermittler prüfen nun eine Anzeige wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung.

Titelfoto: Benjamin Vormeyer

Mehr zum Thema Mecklenburg-Vorpommern: