Per Hubschrauber gegen den problematischen Eichenprozessionsspinner im Land

Schwerin - Gefährliche Härchen: Auch in Mecklenburg-Vorpommern kämpfen die Behörden gegen den Eichenprozessionsspinner.

Mit einem Hubschrauber wird ein Biozid ausgebracht. (Archivbild)
Mit einem Hubschrauber wird ein Biozid ausgebracht. (Archivbild)  © Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Dieser sei vor allem in den südlichen und südwestlichen Teilen des Bundeslandes weit verbreitet, teilte das Landesamt für Gesundheit und Soziales mit.

"Insbesondere an Eichen im Landkreis Ludwigslust-Parchim tritt die Art lokal auch massenhaft auf." Als wärmeliebende Art profitiere der Eichenprozessionsspinner von den überdurchschnittlich warmen Sommern.

Auch wenn die Eichenbestände in Mecklenburg-Vorpommern bisher laut Landesamt weniger betroffen sind als in Baden-Württemberg oder Bayern, können die kleinen Tierchen den Menschen auch hier zur Gefahr werden.

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Die Raupen des Falters besitzen Brennhärchen, die zu schmerzhaften Ausschlägen, Augenreizungen und Atembeschwerden, aber auch Schwindel, Benommenheit und allergischem Schock führen können. Die Raupen sollte man daher nicht berühren - in Kontakt mit Brennhaaren kann man allerdings auch durch Verwehungen kommen.

Daher seien auch in diesem Jahr bereits Maßnahmen gegen den Eichenprozessionsspinner durchgeführt worden, teilte das Landesamt weiter mit. Möglich seien dabei sowohl Schilder mit Hinweisen, als auch Absperrungen, das Absaugen von Nestern oder der Einsatz von Bioziden. Gemeinsam mit dem Landkreis Ludwigslust-Parchim plane das Land etwa 75 Kilometer Eichenalleen aus der Luft zu behandeln.

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners besitzen Brennhärchen, die zu schmerzhaften Ausschlägen, Augenreizungen und Atembeschwerden, aber auch Schwindel, Benommenheit und allergischem Schock führen können. (Archivbild)
Die Raupen des Eichenprozessionsspinners besitzen Brennhärchen, die zu schmerzhaften Ausschlägen, Augenreizungen und Atembeschwerden, aber auch Schwindel, Benommenheit und allergischem Schock führen können. (Archivbild)  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Dazu werde ein Biozid mit einem Hubschrauber ausgebracht.

Titelfoto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa, Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

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