Schlamm, Spaß, Sport: "Mudder Island" zieht 1100 Freizeitsportler an

Poel - Netzhangeln über die Ostsee, die Durchquerung eines Wasserlochs und zum Abschluss eine Rutschpartie in einen großen Schaumhaufen: Zur vierten Auflage des Hindernislaufes "Mudder Island" haben sich nach Angaben des Veranstalters rund 1100 Teilnehmer aus ganz Deutschland angemeldet.

Beim nicht alltäglichen Geländelauf "Mudder Island" auf der Ostseeinsel Poel müssen Teilnehmer ein Wasserloch durchqueren.
Beim nicht alltäglichen Geländelauf "Mudder Island" auf der Ostseeinsel Poel müssen Teilnehmer ein Wasserloch durchqueren.  © Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

Die Mehrzahl der Läufer ging am Wochenende auf den acht Kilometer langen Parcours, wie Geschäftsführerin Martina Blach am Samstag sagte.

Für besonders ausdauernde Freizeitsportler gab es am Samstagvormittag auch eine 18 Kilometer lange Strecke, die mit mehr als 30 dann auch gut doppelt so viele Hindernisse aufweist.

Die an Übungsparcours für die militärische Ausbildung orientierte Streckengestaltung zieht eine seit Jahren wachsende Anhängerschaft in ihren Bann.

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Dabei kommt es nicht in erster Linie darauf an, wer als erster über die Ziellinie kommt, sondern darauf, Willensstärke und Teamgeist zu beweisen und dabei noch Spaß zu haben.

Ein Teil der Hindernisse lässt sich nur mit gegenseitiger Hilfe überwinden. So warten auf die Teilnehmer an den Läufen auf Poel unter anderem Wände aus Holz und Strohballen, Klettergerüste, gespannte Netze, eine Wasserrutsche, Hangel- und Kriechhindernisse.

Für zusätzliche Herausforderungen sorgen dabei Schlammlöcher, die zu durchqueren sind, oder eiskalte Tauchbäder.

Titelfoto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

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