Spektakuläre Hebung von Riesen-Findling kostet etwa 260.000 Euro

Altentreptow (Mecklenburgische Seenplatte) - In Altentreptow bei Neubrandenburg wird am Freitag ab 8 Uhr die Hebung des sogenannten "Großen Steins" fortgesetzt.

Die am Donnerstag begonnene kostspielige Hebung eines Findlings in Altentreptow wird am Freitag fortgesetzt.
Die am Donnerstag begonnene kostspielige Hebung eines Findlings in Altentreptow wird am Freitag fortgesetzt.  © Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

Arbeiter wollen das rund 400 Tonnen schwere Naturdenkmal mit Hydraulikpressen insgesamt knapp drei Meter anheben, damit der Koloss künftig als Besuchermagnet vollständig zu sehen ist.

Der Granit-Findling ist etwa acht Meter lang, fünf Meter hoch und war bisher zur Hälfte im Boden versunken.

Nach drei Jahren Vorbereitung war er über eine Stahl-Sonderkonstruktion am Donnerstag bis zum Abend bereits um etwa zwei Meter angehoben worden.

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Nach Angaben von Karsten Schütze vom Geologischen Landesamt Mecklenburg-Vorpommern ist der "Große Stein" Altentreptows der zweitgrößte Findling der nördlichen Eiszeiten auf dem deutschen Festland.

Auf Platz eins steht mit geschätzten mit 470 Tonnen Gewicht der "Kleine Markgrafenstein" südlich von Berlin.

Die Hebeaktion, die nur millimeterweise vorwärtsgeht, soll etwa 260.000 Euro kosten und bis Freitagnachmittag abgeschlossen sein.

Titelfoto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

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