Sturmböe reist Hausboot von Ufer los: Dresdner Familie plötzlich in "See-Not"

Von Winfried Wagner

Silz - Ein plötzlich aufziehendes Gewitter hat Dresdner Bootsurlaubern mit ihrem schwimmenden Wohnwagen an der Mecklenburgischen Seenplatte einen Schrecken und Rettern einen Einsatz mit Happy End beschert.

Am Fleesensee wurde es für eine Dresdner Familie am Montag etwas ungemütlich.
Am Fleesensee wurde es für eine Dresdner Familie am Montag etwas ungemütlich.  © 123rf, franky242

Wie ein Polizeisprecher am Dienstag berichtete, riss eine Sturmböe am Montag das Hausboot einer Familie aus Sachsen am Ufer des Fleesensees bei Silz los, als der Bootsführer mit Tochter baden war.

Die allein mit dem sogenannten Watercamper - einem Campinganhänger auf einem Schwimmponton - abtreibende 40-jährige Frau habe nicht weiter gewusst und einen Notruf abgesetzt.

Der 44-jährige Schiffsführer aus Sachsen wollte das Hausboot schwimmend erreichen, musste wegen des Sturms aber umkehren. Rettungskräfte kamen mit drei Booten.

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Sie konnten die Frau auf dem Camping-Boot beruhigen. Kurz danach traf der Bootsführer mit der Tochter auf einem anderen Boot vom Zeltplatz kommend ein.

Die Ruhe nach dem Sturm - Familie setzt Urlaub fort

Die Beamten weisen darauf hin, dass Hausboote möglichst fest in der Ufernähe verankert werden sollten.
Die Beamten weisen darauf hin, dass Hausboote möglichst fest in der Ufernähe verankert werden sollten.  © Friso Gentsch/dpa

Nach Angaben der Polizei setzte die Familie aus Dresden ihren Bootsurlaub trotz des Schreckens fort.

Die Beamten wiesen generell darauf hin, dass Hausboote mit großer Windangriffsfläche bei aufkommenden Gewittern möglichst fest in der Ufernähe verankert werden sollten.

Titelfoto: 123rf, franky242, Friso Gentsch/dpa

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