Wohnraum im Nordosten wird knapp: Kein Platz für Studierende in Rostock?

Rostock - In der größten Universitätsstadt von Mecklenburg-Vorpommern fehlt es an Wohnraum für Studentinnen und Studenten.

Das Studierendenwerk Rostock-Wismar lässt in der Ulmenstraße ein neues Wohnheim mit 70 Plätzen bauen.
Das Studierendenwerk Rostock-Wismar lässt in der Ulmenstraße ein neues Wohnheim mit 70 Plätzen bauen.  © Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

"Es liegen auch in diesem Jahr wieder deutlich mehr Bewerbungen auf einen Wohnheimplatz vor als wir freie Plätze zur Verfügung haben", teilte Malena Wiechers vom Studierendenwerk Rostock-Wismar auf dpa-Anfrage mit.

Bis Mitte Juli habe es bereits auf rund 390 freie Zimmer rund 640 Bewerbungen gegeben.

Derzeit verfüge man in Rostock über 1505 Wohnheimplätze und könne somit rund elf Prozent der Studierenden unterbringen. Bedarf hätte allerdings etwa 15 Prozent. "Um der studentischen Wohnungsnot in Rostock entgegenzuwirken, haben wir derzeit zwei Bauprojekte in Rostock."

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Doch auch mit einem im Bau befindlichen Wohnheim und einer geplanten Erweiterung werde man die Nachfrage nicht ganz decken können.

Die Nachfrage nach Wohnheimplätzen ist laut Wiechers insgesamt zurückgegangen. Insbesondere die Bewerbungen von internationalen Studierenden seien deutlich weniger.

Gründe könnten demnach Einreisebestimmungen sein oder die Unsicherheit, ob das Wintersemester tatsächlich in Präsenz stattfinden wird.

Titelfoto: Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

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