Zwei Brände in Hochhaus innerhalb von zwei Tagen: Polizei vermutet Brandstiftung

Stralsund - Nach zwei Hochhausbränden innerhalb von zwei Tagen ermittelt die Polizei in Stralsund wegen des Verdachts der Brandstiftung.

Bereits am Sonntag brannte es in dem elfgeschossigen Wohnhaus im Stralsunder Stadtteil Knieper Nord. (Symbolbild)
Bereits am Sonntag brannte es in dem elfgeschossigen Wohnhaus im Stralsunder Stadtteil Knieper Nord. (Symbolbild)  © Fabian Sommer/dpa

Wie eine Polizeisprecherin am Mittwoch erklärte, hatte es am Dienstag erneut in dem elfgeschossigen Wohnhaus im Stadtteil Knieper Nord gebrannt.

Wegen starken Rauchs mussten alle 70 anwesenden Mieter zeitweise das Hochhaus verlassen. Feuerwehrleute konnten das Feuer, dass in einem Wohnbereich ausgebrochen war, schnell löschen. Kriminalisten sicherten Spuren. Verletzt wurde niemand.

Bereits am Sonntag hatte es in dem Hochhaus gebrannt, in dem 99 Bewohner gemeldet sind. Laut Polizei soll dieses Feuer von einem Balkon auf eine Wohnung in der siebenten Etage übergegriffen haben.

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Ein 31-jähriger Mann hatte versucht, die Flammen per Feuerlöscher zu löschen, wurde dabei verletzt und kam in eine Klinik. Die Wohnungen in der Etage seien unbewohnbar. Auch dort sei die Ursache noch unklar.

Ein Gutachter soll beide Fälle prüfen. Der Gesamtschaden werde bisher auf 110.000 Euro geschätzt.

Titelfoto: Fabian Sommer/dpa

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