Waffenteile und Sprengsatzpläne aus dem Netz: Rechtsextremist plante offenbar Terror-Attacken

Nürnberg - Ein mutmaßlicher Rechtsextremist aus dem Umfeld der Terrorgruppe "Feuerkrieg Division" muss sich möglicherweise noch in diesem Jahr vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth verantworten. 

Möglicherweise wird noch in diesem Jahr der Prozess gegen Fabian D. eröffnet. (Symbolbild)
Möglicherweise wird noch in diesem Jahr der Prozess gegen Fabian D. eröffnet. (Symbolbild)  © Daniel Karmann/dpa

Der 22 Jahre alte Fabian D. aus Cham in der Oberpfalz soll laut Anklage der Generalstaatsanwaltschaft München in Chatgruppen im Internet Äußerungen getätigt haben, die auf die Vorbereitung eines Terroraktes hinweisen. 

Zuerst hatte "Zeit Online" über den Fall berichtet.

Nach Angaben von Gerichtssprecher Friedrich Weitner wird derzeit von der 1. Strafkammer des Landgerichts geprüft, ob ein Verfahren eröffnet wird.

Der 22-Jährige soll auf Chatplattformen der "Feuerkrieg Division" unter anderem erklärt habe, er wolle an "Orten der Andacht" einen Terrorakt verüben. Er habe sich unter anderem Informationen über den Attentäter von Halle sowie über das Christchurch-Attentat in Neuseeland beschafft. 

Außerdem soll er sich Waffenteile und die Kopie eines Sturmgewehrs beschafft und Anleitungen zum Bau vom Sprengsätzen aus dem Internet heruntergeladen haben.

Fabian D. war Anfang 2020 in seinem Elternhaus in Bayern festgenommen worden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. 

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

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