Im Amt bestätigt und trotzdem 50:50-Chance: Aiwanger hofft auf Einzug in den Bundestag

München - Der Chef der Freien Wähler, Hubert Aiwanger (50), sieht eine "Fifty-Fifty"-Chance, dass seine Partei bei der Bundestagswahl im September in den Bundestag einzieht.

Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger (50) zeigt sich optimistisch - aber nicht siegessicher. (Archiv)
Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger (50) zeigt sich optimistisch - aber nicht siegessicher. (Archiv)  © Matthias Balk/dpa

"Sollte der Sprung nach Berlin klappen, werde ich dort mit Freude mein Amt antreten", sagte Bayerns Vize-Ministerpräsident am Samstag dem Radiosender B5 aktuell.

Es gebe genügend Kandidaten in seiner Partei, die ihn als Wirtschaftsminister in Bayern beerben könnten.

Namen wolle er aber nicht nennen, "das wäre natürlich ungeschickt". Derzeit liege die Partei in bundesweiten Umfragen bei rund drei Prozent.

Wölfe leichter abschießen: Ministerin Kaniber will Tiere "rasch entnehmen"
Bayern Wölfe leichter abschießen: Ministerin Kaniber will Tiere "rasch entnehmen"

Die Freien Wähler treffen sich am Samstag in Nürnberg zu ihrer Landesversammlung.

Dort soll Aiwanger erneut zum Landesvorsitzenden gewählt werden - Gegenkandidaten gibt es nicht.

Der 50-Jährige ist seit 2006 Chef des Landesverbandes, seit 2008 ist er Mitglied des Landtags und seit 2010 auch Bundesvorsitzender der Freien Wähler.

Update, 13.26 Uhr: Aiwanger als Chef der Freien Wähler wieder gewählt

Der Chef der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, ist erneut zum bayerischen Landesvorsitzenden der Partei gewählt worden.

Bei der Landesversammlung im Nürnberger Fußballstadion bekam der Vize-Ministerpräsident am Samstag 95 Prozent der 174 abgegebenen Stimmen, wie ein Parteisprecher erklärte.

Der 50-Jährige hatte keinen Gegenkandidaten.

Titelfoto: Matthias Balk/dpa

Mehr zum Thema Bayern: