Doppelter Einsatz für Rettungsheli: Wanderer aus Alpen gerettet

Berchtesgaden - Gleich zweimal hob ein Rettungshelikopter der Bergwacht Berchtesgaden am Pfingstwochenende in Bayern ab, um Wanderer in Not zu retten - von der nahezu der identischen Stelle. 

Mehrere Menschen benötigten Hilfe. (Symbolbild)
Mehrere Menschen benötigten Hilfe. (Symbolbild)  © Roland Weihrauch/dpa

Der erste Notruf ging laut Angaben des Bayerischen Roten Kreuzes vom Montag am Pfingstsamstag ein: Ein Ehepaar hing auf der Nordostseite des Hohen Gölls in rund 2000 Metern unter anderem wegen absturzgefährlicher Schneefelder aussichtslos fest. 

Wegen Nebels konnte der Hubschrauber zunächst nicht starten, die alarmierten Rettungskräfte erreichten die Wanderer erstmal lediglich zu Fuß.

Glück im Unglück: Nach einer Wetterbesserung konnte der Heli doch noch abheben und flog die beiden samt Retter unverletzt ins Tal.

Am Sonntag startete der Helikopter "Christoph 14" dann erneut in Richtung Hoher Göll, weil ein Alleingeher ebenfalls wegen Schneefeldern nicht mehr weiterkam und deshalb Hilfe benötigte.

Diesmal brachte der Heli die Rettungsgruppe zwar nach oben, konnte aber wegen des Nebels nicht landen. Dem Hilfesuchenden konnte allerdings letztlich dennoch entsprechend geholfen werden.

Insgesamt vier Bergretter brachten den Mann schließlich zu Fuß ins Tal - auch er blieb unverletzt.

Titelfoto: Roland Weihrauch/dpa

Mehr zum Thema Bayern:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0