Bericht liegt vor: Altersversorgung wird für unsere Staatsregierung immer teurer

München - Für die Staatsregierung wird die Altersversorgung pensionierter Beamter und Angestellter immer teurer. Im Verhältnis steigen die Kosten für die Ruheständler weit schneller als die Ausgaben für die aktiven Staatsdiener. 

Für die Staatsregierung wird die Altersversorgung pensionierter Beamter und Angestellter immer teurer. (Symbolbild)
Für die Staatsregierung wird die Altersversorgung pensionierter Beamter und Angestellter immer teurer. (Symbolbild)  © Andreas Gebert/dpa

Das geht aus dem am Dienstag in München veröffentlichten Jahresbericht 2018 des Obersten Rechnungshofs (ORH) hervor. 

Demnach stiegen die Ausgaben für die Versorgungsbezüge 2018 um gut 5 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro. Die Gehälter der aktiven Mitarbeiter legten dagegen nur um 2,3 Prozent zu, wenn diese auch in Summe mit gut 15 Milliarden Euro nach wie vor dreimal so hoch sind.

Die Staatsregierung muss sich darüber hinaus darauf einstellen, dass die Altersversorgung in den nächsten Jahren kontinuierlich teurer wird, weil bis 2035 die Zahl der Ruheständler weiter steigen wird. 

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Das ist für die Finanzkraft von Bedeutung, weil es für Beamte keine Rentenkasse gibt.

Anders als in früheren Jahren verzichtete der ORH in seinem neuen Jahresbericht wegen der Corona-Krise auf jede Kritik an unwirtschaftlichen oder überteuerten Vorhaben der Staatsregierung. 

Er berichtete stattdessen lediglich über die Schwerpunkte der entsprechenden Staatsausgaben.

Titelfoto: Andreas Gebert/dpa

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