Ansturm an Bewerbern: So viele wollen Schneebeobachter werden

Augsburg - Ehrenamtliche Schneebeobachter unterstützen in Bayern das Landesamt für Umwelt (LfU) bei der Berechnung von Schneeschmelze und möglichen Taufluten.

Ehrenamtliche Schneebeobachter unterstützen in Bayern das Landesamt für Umwelt (LfU) bei der Berechnung von Schneeschmelze und möglichen Taufluten.
Ehrenamtliche Schneebeobachter unterstützen in Bayern das Landesamt für Umwelt (LfU) bei der Berechnung von Schneeschmelze und möglichen Taufluten.  © Bildmontage: Karl-Josef Hildenbrand/dpa, Stoermer/LfU/dpa

Auf einen Hinweis des LfU im Internet hin haben sich zahlreiche Kandidaten gemeldet. Etwa 250 Bewerbungen seien per E-Mail beim Hochwassernachrichtendienst des LfU eingegangen, sagte ein Sprecher.

Die Interessenten beziehungsweise deren Standorte müssten nun geprüft werden.

Die Resonanz sei enorm, so der Sprecher. Es kämen weiterhin Anfragen, obwohl das LfU den Suchhinweis bereits von seiner Internetseite entfernt habe.

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Aus Sicht der Behörde sei es sehr erfreulich zu sehen, wie viele Menschen bereit seien, eine ehrenamtliche Tätigkeit zu übernehmen. Bis jedoch sämtliche Bewerbungen abgearbeitet sein werden, werde es einige Zeit dauern. Rund 15 Standorte sollen ausgewählt werden.

Das LfU arbeitet bei den Schneebeobachtungen mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zusammen. Aktuell gibt es laut LfU in Bayern 293 manuelle Schneebeobachtungsmessstellen.

Schneebeobachter werden mit einer Schneemess-Sonde ausgestattet, mit der sie ab einer Schneedecke von fünf Zentimetern einmal täglich die Schneehöhe an einem fest vereinbarten Standort - beispielsweise im eigenen Garten - messen.

Die Standorte dürfen den Angaben nach nicht über Asphalt, nicht im Windschatten von Hauswänden oder Hecken sowie nicht im Bereich von Schneewehen liegen.

Titelfoto: Bildmontage: Karl-Josef Hildenbrand/dpa, Stoermer/LfU/dpa

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