Arbeitslose, Alleinerziehende und Senioren sind besonders von Armut bedroht

Fürth - Arbeitslose, Alleinerziehende und Senioren sind in Bayern weiterhin besonders von Armut bedroht. Das geht aus einer Erhebung des Statistischen Landesamtes in Fürth hervor. 

Arbeitslose, Alleinerziehende und Senioren sind in Bayern weiterhin besonders von Armut bedroht. (Symbolbild)
Arbeitslose, Alleinerziehende und Senioren sind in Bayern weiterhin besonders von Armut bedroht. (Symbolbild)  © picture alliance/Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Insgesamt ist aber die Wahrscheinlichkeit, von Armut betroffen zu sein, in Bayern so niedrig wie in keinem anderen Bundesland in Deutschland

Die Quote liegt demnach im Freistaat bei 11,9 Prozent, deutschlandweit sind es 15,9 Prozent. 

Die höchste Armutsgefährdung gibt es mit 24,9 Prozent in Bremen. Die Zahlen fußen auf den Ergebnissen des Mikrozensus für das Jahr 2019.

Im Freistaat Bayern ist die Gruppe der Arbeitslosen am meisten von entsprechender Armut bedroht: Hier ist bei 44,9 Prozent fast jeder Zweite betroffen, unmittelbar gefolgt von Alleinerziehenden und deren Kindern (36,1 Prozent). 

Auch junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 25 Jahren (17,9 Prozent) sowie Senioren ab 65 Jahren (17,5 Prozent) haben ein deutlich erhöhtes Armutsrisiko. Es sind erschreckende Zahlen.

Große Unterschiede gibt es auch bei der Staatsangehörigkeit: Bei Menschen mit deutschem Pass lag die Gefährdungsquote bei 10 Prozent, bei Nicht-Deutschen bei 24,2 Prozent.

Titelfoto: picture alliance/Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Mehr zum Thema Bayern:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0