A8 bei Augsburg wieder frei, Bombe erfolgreich entschärft

Augsburg - Pendler und Reisende sollten die Autobahn 8 (Stuttgart-München) am Mittwoch ab dem späten Nachmittag im Raum Augsburg weiträumig umfahren.

Die A8 wird am Mittwoch im Raum Augsburg zwischen 17.30 Uhr bis voraussichtlich 22 Uhr gesperrt sein. (Symbolbild)
Die A8 wird am Mittwoch im Raum Augsburg zwischen 17.30 Uhr bis voraussichtlich 22 Uhr gesperrt sein. (Symbolbild)  © Tom Weller/dpa

Denn die Fernstraße soll dann für möglicherweise einige Stunden wegen der Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gesperrt werden.

Wie die Stadt Augsburg ankündigte, wird die Vollsperrung der A8 um 17.30 Uhr beginnen. 

Zwischen den Anschlussstellen Augsburg-Ost und Dasing dürfen dann in beide Richtungen keine Autos mehr fahren, weil ein Stück der Straße in der Sperrzone für die Entschärfung liegt. 

Die Behörde hofft, dass bis 22 Uhr die Bombe entschärft ist. Die Bürger sollen danach über die behördliche Warn-App Nina auf ihrem Smartphone informiert werden.

Die Bombe war auf einem Acker am nördlichen Stadtrand von Augsburg entdeckt worden. Wie groß die Weltkriegsbombe ist, ist noch nicht ganz klar. Sie liegt in einem Gewerbegebiet zwei Meter tief und muss nach der Einrichtung der Sperrzone vom Entschärfungskommando noch ausgegraben werden.

Nach Schätzungen könnte die Bombe etwa 500 Kilo schwer sein. Der Radius der Sperrzone beträgt einen Kilometer, rund 100 Menschen müssen für die Entschärfung ihre Wohnungen verlassen.

Update 20 Uhr: Bombe in Augsburg entschärft, A8 wieder frei

Nach der Entschärfung einer Fliegerbombe ist die Autobahn 8 (Stuttgart-München) bei Augsburg wieder frei. Der Sprengmeister hatte keine Probleme beim Entschärfen, wie eine Sprecherin der Polizei am Mittwochabend sagte.

Zwischen den Anschlussstellen Augsburg-Ost und Dasing durfte zuvor für mehrere Stunden niemand fahren. Ein Stück der Straße lag in der Sperrzone für die Entschärfung. Die 500 Kilogramm schwere britische Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg war nach Angaben der Stadt auf einem Acker am nördlichen Stadtrand entdeckt worden. Sie lag in einem Gewerbegebiet zwei Meter tief und musste nach der Einrichtung der Sperrzone von den Entschärfungs-Spezialisten noch ausgegraben werden. 

Rund 100 Menschen mussten vorübergehend ihre Wohnungen verlassen.

Titelfoto: Tom Weller/dpa

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