Feuerwehrmann und Familienvater verlor Leben: So geht der Fall weiter

Augsburg - Nach dem tödlichen Schlag gegen einen Familienvater in Augsburg am Nikolaustag 2019 in Bayern hat die zuständige Staatsanwaltschaft nun drei Heranwachsende angeklagt. 

Ein Feuerwehrmann zündet eine Kerze an. Ein Kollege und Freund war bei einer Auseinandersetzung so schwer verletzt worden, dass er starb.
Ein Feuerwehrmann zündet eine Kerze an. Ein Kollege und Freund war bei einer Auseinandersetzung so schwer verletzt worden, dass er starb.  © Stefan Puchner/dpa

Gegen vier weitere Beschuldigte der Gruppe wird das Verfahren allerdings eingestellt, wie die Behörde am Freitag in Augsburg mitteilte. 

Sie wirft den verbleibenden Angeschuldigten im Alter von jetzt 17, 18 und 20 Jahren gefährliche Körperverletzung, dem 17-jährigen mutmaßlichen Haupttäter darüber hinaus entsprechend Körperverletzung mit Todesfolge vor. 

Er sitzt weiterhin in Untersuchungshaft, wohingegen die Haftbefehle gegen die anderen Gruppenmitglieder im März aufgehoben wurden.

Der 17-Jährige soll das 49 Jahre alte Opfer am Abend des 6. Dezember 2019 nach einem Streit zwischen zwei Männern und den insgesamt sieben Jugendlichen am Augsburger Königsplatz mit einem gezielten und wuchtigen Schlag getötet haben. 

Der Fall hatte bundesweit für Schlagzeilen gesorgt, auch weil das Opfer Mitglied der Augsburger Berufsfeuerwehr war.

Titelfoto: Stefan Puchner/dpa

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