Stimmung, Shisha, Party-Sound: So lief die erste Drive-In-Disco bei Passau

Bad Griesbach - Für gewöhnlich legt Radio-Galaxy-Moderator und DJ "Markus F." vor partywütigen und springenden Nachtschwärmern auf. 

Gäste mit Profil: Die Feten-Freunde feierten den Samstagabend in Reih und Glied.
Gäste mit Profil: Die Feten-Freunde feierten den Samstagabend in Reih und Glied.  © Danny Jodts/zema-medien.de

Doch in Zeiten von Corona müssen neue Wege gefunden werden, ein Stück Gewohnheit zurück zu bringen. Und damit entstehen auch Erlebnisse, von denen man in vielen Jahren erzählen kann. Wie beispielsweise Drive-In-Discos.

"In anderen Ländern, wie Österreich sind solche Veranstaltungen teils in 24 Stunden ausverkauft", berichtet der Passauer DJ Markus F. (Markus Farnhammer) im Gespräch mit TAG24. Also wollte man auf der Karpfhamer Festwiese bei Bad Griesbach auch den bayerischen Nachtschwärmern dieses Erlebnis schenken.

"Die Leute waren so unfassbar gut drauf", so der Dj, der zwischen 21.30 Uhr und 23.30 Uhr zusammen mit seinem Plattenteller-Kollegen DJ KAYC die Party-Musik in die Autoradios der Besucher schickte. "Sie wedelten mit den Armen, hatten teilweise Weihnachtsbeleuchtung im Auto, rauchten Shisha im Auto und wenn man sagte, sie sollen die Fernlichter anmachen, erhellte sich der Festplatz", schwärmt Farnhammer.

Natürlich sei es ein völlig neues Erlebnis gewesen - genauer gesagt eine Erfahrung. "Anfangs war es schon irritierend. Normal stehen ein paar Zentimeter vor einem tanzende Menschen, hier sah man sich wackelnden Autos gegenüber. Aber das hat sich sehr schnell gelöst, weil die Leute super mitgemacht haben."

Beats, Bass und Behörden

Radio-Galaxy-Moderator und DJ "Markus F." brachte die Audioanlagen der Autos zum vibrieren.
Radio-Galaxy-Moderator und DJ "Markus F." brachte die Audioanlagen der Autos zum vibrieren.  © Danny Jodts/zema-medien.de

Um möglichst nah an die gewohnte Clubatmosphäre ranzukommen, wurden sämtliche Register gezogen.

Walking-Acts auf Stelzen, Feuerspucker, Nebenmaschinen, Personal, das Getränke an den Autos verkauft, CO²-Kanonen.

Natürlich galt auch hier die Zwei-Haushalte-Regel: In jedem Fahrzeug durften nur Insassen aus maximal zwei verschiedenen Wohnungen sitzen. Und höchstens vier Personen waren pro Auto erlaubt.

Dies wurde auch von der Polizei kontrolliert, tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch.

Zumal auch die technische Ausstattung auf der Festwiese für optische Highlights sorgte: "Die Lichtanlage war ja schon ganz ordentlich, die von den Veranstaltern dort aufgebaut wurde. Aber mein Highlight war diese brutale LED-Wand", so Markus F.

"Alles in Allem war es am Ende eine sehr lustige Party. Halt anders - aber sehr witzig. Die Leute die da waren, hatten alle einen Riesenspaß."

Titelfoto: Danny Jodts/zema-medien.de

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