"Nicht die Schuldigen an der Corona-Krise": Events rücken Fledermäuse in den Fokus

Hilpoltstein - Auf zahlreichen Veranstaltungen können Naturfreunde bei der diesjährigen "Batnight" wieder in die Welt der Fledermäuse eintauchen. 

In der Europäische Fledermausnacht (29. bis 30. August) sollen Menschen die kleinen Tiere besser kennenlernen. (Archiv)
In der Europäische Fledermausnacht (29. bis 30. August) sollen Menschen die kleinen Tiere besser kennenlernen. (Archiv)  © Andreas Arnold/dpa

Um auf die bedrohten Tiere aufmerksam zu machen, findet vom 29. bis 30. August die 24. Europäische Fledermausnacht statt, an der sich mehr als 35 Länder beteiligen. 

In Bayern soll es bis in den September hinein Veranstaltungen geben, auf denen Menschen mehr über Fledermäuse lernen können, wie der Landesbund für Vogelschutz (LBV) in Hilpoltstein mitteilte.

Neben Vorträgen soll es unter anderem nächtliche Spaziergänge geben, auf denen man die Fledermäuse beobachten kann. Heuer soll anlässlich der Corona-Krise vor allem darauf aufmerksam gemacht werden, "dass nicht Fledermäuse die Schuldigen oder Verantwortlichen für die aktuelle weltweite Krisensituation sind", schrieb der LBV. 

Das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2 ist vermutlich von Fledermäusen über ein anderes Tier auf den Menschen übertragen worden.

Im Freistaat sind nach Angaben des LBV 25 Fledermausarten nachgewiesen. Die meisten seien gefährdet oder vom Aussterben bedroht, da die Insektenfresser immer weniger Nahrung fänden. 

Titelfoto: Andreas Arnold/dpa

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