Kurioser Nebeneffekt: Pandemie könnte Christbaum-Verkauf ankurbeln

Markt Indersdorf - Mehr Nachfrage beim Weihnachtsbaumverkauf wegen der Corona-Pandemie erhofft sich der Verein Bayerischer Christbaumanbauer. 

In Zeiten von Schutzmaßnahmen könnten der Bedarf an Christbäumen ansteigen. (Symbolbild)
In Zeiten von Schutzmaßnahmen könnten der Bedarf an Christbäumen ansteigen. (Symbolbild)  © Sina Schuldt/dpa

Besonders Alleinstehende würden an Weihnachten häufig verreisen oder bei Freunden und Verwandten feiern, sagte der Vorsitzende Thomas Emslander. Das falle in diesem Jahr weg. "Vielleicht stellt sich der eine oder andere Singlehaushalt also einen Baum auf."

Den Betrieben käme das gelegen: Viele mussten wegen der Hygienevorschriften die Wohnflächen für Saisonarbeiter verdoppeln. Trotz entsprechender Mehrausgaben bleibe der Preis der Christbäume mit 18 bis 24 Euro pro Meter Nordmann-Tanne in diesem Jahr gleich.

"Wir sind schon zufrieden, wenn wir den Umsatz der letzten Jahre halten können", sagte Emslander. Zumal es im Frühjahr Probleme mit dem Anwuchs der Jungpflanzen und Spätfrost gegeben hätte. Die Qualität der Bäume sei aber in Ordnung - "um nicht zu sagen sehr gut".

Offiziell eröffnet wird die diesjährige Christbaumsaison in Bayern am 26. November in Markt Indersdorf im Landkreis Dachau.

Titelfoto: Sina Schuldt/dpa

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