Bayerische Einsatzkräfte helfen nach Unwettern in NRW

Schweinfurt/München - Die Schweinfurter Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) hilft im nordrhein-westfälischem Erftstadt bei der Bekämpfung des Hochwassers.

Selbst Helfer vor Ort haben zu kämpfen: Ein Feuerwehrfahrzeug in NRW schafft es aus eigener Kraft nicht mehr aus dem Wasser.
Selbst Helfer vor Ort haben zu kämpfen: Ein Feuerwehrfahrzeug in NRW schafft es aus eigener Kraft nicht mehr aus dem Wasser.  © Vincent Kempf

35 Ehrenamtliche seien in der Nacht angekommen, sagte Thomas Lindörfer, Sprecher des BRK am Freitag.

Die Helferinnen und Helfer aus Unterfranken unterstützten bei der Rettung auch mit zwei Tauchtrupps, zwei Boottrupps und Logistik. Das Team sei autark und mit Booten aus Unterfranken ausgestattet.

Zunächst sei der Einsatz über das Wochenende geplant, wie es danach weitergeht, hänge vom Wetter ab, sagte Lindörfer.

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Auch das bayerische Technische Hilfswerk (THW) hat Helferinnen und Helfer in das von Unwettern betroffene Gebiet in NRW entsandt.

Eine Einheit von 60 Frauen und Männern bekämpfe das Hochwasser im Raum Köln mit Großpumpen, teilte Sprecher Dominik Helms am Freitag mit.

Fünf Pumpen könnten mehr als 45.000 Liter Wasser pro Minute bewegen, sagte er, außerdem würden Tauchpumpen eingesetzt. Gebiete in Franken hatten kürzlich selbst mit Unwettern zu kämpfen.

Titelfoto: Vincent Kempf

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