Allein in Bayern 2,5 Millionen Miese: Fußball-Verband erwartet hohes Defizit

München - Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) rechnet aufgrund der Corona-Krise mit einem Defizit von 2,5 Millionen Euro in diesem Jahr und weitet die Kurzarbeit für sein hauptamtliches Personal aus.

Der BFV hatte schon im Frühjahr nach ersten Schätzungen Einbußen von bis zu 7,5 Millionen Euro im laufenden Haushaltsjahr prognostiziert.
Der BFV hatte schon im Frühjahr nach ersten Schätzungen Einbußen von bis zu 7,5 Millionen Euro im laufenden Haushaltsjahr prognostiziert.  © 123RF/sportgraphic

Die Arbeitszeit der rund 80 festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird durchschnittlich um etwa 60 Prozent reduziert, wie der größte der 21 DFB-Landesverbände am Donnerstag mitteilte. Die Kurzarbeitsregelung gilt bereits seit Mai.

Der BFV hatte schon im Frühjahr nach ersten Schätzungen Einbußen von bis zu 7,5 Millionen Euro im laufenden Haushaltsjahr prognostiziert. Nach aktuellem Stand fehlen dem Verband Einnahmen in Höhe von mehr als 6,5 Millionen Euro, die Einsparungen belaufen sich auf rund vier Millionen Euro.

"Es gibt keinen Bereich bei uns im Hause, der von den drastischen Sparmaßnahmen nicht betroffen ist", sagte BFV-Schatzmeister Jürgen Faltenbacher.

"Uns sind Einnahmen in einer schwindelerregenden Höhe von aktuell fast sechseinhalb Millionen Euro weggebrochen, das ist nahezu ein Drittel des gesamten Haushalts. Das ist im Übrigen nicht unser Geld, sondern das unserer Mitglieder."

Der BFV hatte vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie Anfang November entschieden, den Spielbetrieb im Amateurbereich bis zum 31. Dezember auszusetzen.

Titelfoto: 123RF/sportgraphic

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