Hitzewelle in Bayern: Volle Badeseen und hohe Waldbrandgefahr

München - Der Sommer ist da - und es ist richtig heiß. Am Samstag erreichten die Temperaturen im Allgäu 27 Grad, in Mainfranken stiegen sie sogar auf bis zu 37 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Kein Wunder, dass die Strandbäder, Seen und Freibäder am Wochenende im Freistaat voll waren.

Jugendliche springen von einer Schwimminsel in den Rothsee. (Symbolbild)
Jugendliche springen von einer Schwimminsel in den Rothsee. (Symbolbild)  © Daniel Karmann/dpa

In Oberbayern waren im Monte Mare Strandbad am Tegernsee die Kapazitäten am Samstag schnell erreicht: Alle 110 Plätze waren pausenlos belegt. Die Mitarbeiter mussten immer wieder neue Besucher abweisen, um die Abstandsregeln einhalten zu können.

Und auch in Mittelfranken waren die Badeseen gut besucht: Am Brombachsee waren viele Parkplätze schnell überfüllt, auch am Rothsee und am Happurger See war es voll. Die Polizei bat auf Twitter, nicht mehr mit dem Auto anzureisen. 

Im Familienbad am Plärrer in Augsburg konnten wenige Glückliche auch ohne Reservierung am Samstag noch Plätze ergattern, aber auch hier waren den ganzen Tag über alle verfügbaren Plätze belegt.

Neben dem Badespaß hat die Hitze und Trockenheit aber auch Nachteile: Vor allem für Franken warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor hoher Waldbrandgefahr. In Mittelfranken sei das Risiko besonders hoch. Dort kontrollierte die Regierung daher am Wochenende die Wälder und eine mögliche Rauchentwicklung mit Beobachtungsflügen. 

Um die Brandgefahr zu senken, gilt in Wäldern noch bis zum 31. Oktober Rauchverbot. Auch das Parken auf trockenem Gras soll vermieden werden, weil sich ein Feuer am heißen Katalysator leichter entzünden kann.

Vorerst keine Abkühlung in Sicht

Am Waldbrandrisiko ändert sich so bald erst mal nichts, denn am Sonntag steigen die Temperaturen noch einmal leicht an: Am Main könnte es bis zu 37 Grad heiß werden. Trotz lockerer Quellwolken bleibt es sonnig, in den nördlichen Mittelgebirgen und in den Alpen kann es vereinzelt Hitzegewitter geben. 

Und auch in der kommenden Woche bleibt es heiß. Die Meteorologen warnen aber auch vor schweren Gewittern und lokalem Starkregen.

Titelfoto: Daniel Karmann/dpa

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