116117 schwer erreichbar? KVB weist Kritik an Bereitschaftsdienst zurück

München - Die Kassenärztliche Vereinigung in Bayern (KVB) weist Kritik, nach der der Bereitschaftsdienst an den Feiertagen schwer erreichbar gewesen sei, zurück.

Die Rufnummer 116117 ist laut den KVB-Vorsitzenden keine "Corona-Impf-Hotline". (Symbolbild)
Die Rufnummer 116117 ist laut den KVB-Vorsitzenden keine "Corona-Impf-Hotline". (Symbolbild)  © Daniel Reinhardt/dpa

Vielmehr habe das Angebot mit der Rufnummer 116117 über Weihnachten und den Jahreswechsel "exzellent funktioniert", teilte die KVB am Montag mit.

Der ambulante Versorgungsdienst habe "unter den schwierigen Bedingungen der Corona-Pandemie seine Leistungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt".

Die Rufnummer 116117 sei keine "Corona-Impf-Hotline" betonten die KVB-Vorsitzenden. "Wir haben von Anfang an deutlich gemacht, dass die 116117 in Bayern keine Impf-Hotline ist." Über die Vermittlungs- und Beratungszentralen würden weder allgemeine Informationen über die Corona-Impfungen gegeben noch sei es möglich, hier Impftermine zu vereinbaren.

Wer aus Bayern wegen der Corona-Impfung unter der 116117 anrufe, werde über eine automatische Weiche an das kommunal betriebene Impfzentrum seiner Region weitergeleitet.

Die KVB bilanzierte: Über die Hotline seien zwischen 24. Dezember 2020 und 3. Januar 2021 73.685 Anfragen von Patienten bearbeitet worden. Die Wartezeit für die Anrufer habe durchschnittlich bei 2:47 Minuten gelegen.

In den 125 Bereitschaftspraxen der KVB seien etwa 35.000 Patienten ambulant behandelt worden und der Fahrdienst habe 22.000 medizinisch notwendige Hausbesuche durchgeführt.

Titelfoto: Daniel Reinhardt/dpa

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