Verdacht auf hoch ansteckende Corona-Mutation in Allgäuer Klinik

Buchloe - Im Allgäu gibt es in einem Krankenhaus den Verdacht auf eine Coronavirus-Mutation.

Im kommunalen Krankenhaus in Buchloe besteht der Verdacht auf eine Corona-Mutation.
Im kommunalen Krankenhaus in Buchloe besteht der Verdacht auf eine Corona-Mutation.  © Dedinag

In dem kommunalen Krankenhaus in Buchloe werden deswegen vorläufig keine neuen Patienten aufgenommen oder Kranke in andere Häuser verlegt.

Es seien strenge Schutzmaßnahmen getroffen worden, berichtete das Landratsamt in Marktoberdorf am Montag.

Bei einem Covid-19-Patienten, der am 27. Januar in das Krankenhaus gekommen sei, sei möglicherweise die südafrikanische oder die brasilianische Mutation festgestellt worden.

Weitere Laboruntersuchungen müssen nach Angaben der Behörde allerdings noch Klarheit bringen. "Mit einem endgültigen und belastbaren Ergebnis wird in den kommenden Tagen gerechnet", hieß es.

Das Haus in Buchloe ist mit 100 Betten der kleinste der drei Standorte im Klinikverbund des Landkreises Ostallgäu und der Stadt Kaufbeuren.

Es gibt zahlreiche Mutationen des Coronavirus. In Bayern sind bereits mehrfach die bekannten Varianten aus Großbritannien und Südafrika aufgetreten. Bei denen wird eine leichtere Übertragbarkeit befürchtet, die Krankheitsverläufe sollen aber nicht schwerer sein.

Titelfoto: Dedinag

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