Keine Maske, kein Benehmen: Promille-Gast rastet im Zug aus, dann packen Mitreisende zu

München - Auf der Zugfahrt von München nach Füssen ist am Donnerstag ein betrunkener Fahrgast aus Österreich völlig ausgeflippt.

Auch gegenüber den Beamten zeigte der alkoholisierte Fahrgast kein Einsehen. (Symbolbild)
Auch gegenüber den Beamten zeigte der alkoholisierte Fahrgast kein Einsehen. (Symbolbild)  © Bundespolizei

Auslöser für seinen Ausraster war gegen 17.30 Uhr eine Zugbegleiterin, die ihn darauf aufmerksam machte, dass er keine Mund-Nasen-Bedeckung trug.

Dass die bundesweit verhängten Pandemieschutz-Maßnahmen auch für ihn gelten, wollte der 47-Jährige offenbar nicht einsehen - und griff die Mitarbeiterin an.

Zuerst nur verbal, dabei sollte es jedoch nicht bleiben. "Er packte sie am Arm und erhob eine Hand zur Faust. Zwei unbeteiligte Reisende schritten engagiert ein und hielten den Mann bis zum Eintreffen der alarmierten Bundespolizisten fest", heißt es in einem Bericht der Bundespolizei.

Auch hier hatte der Besucher aus dem benachbarten EU-Land noch nicht eingesehen, wann Schluss ist, denn auch gegen die Polizisten zeigte er keinerlei Benehmen: "Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen verhielt sich der Mann auch gegenüber den Beamten zunehmend aggressiv. Er beleidigte sie auf primitivste Art und Weise und drohte einer Beamtin mit der Faust."

Die Bundespolizisten fesselten den 47-Jährigen und brachten ihn zur Wache am Hauptbahnhof. "Hier musste ihm zusätzlich eine Fußfessel angelegt werden, da er immer wieder versuchte mit dem Kopf gegen die Wand zu schlagen."

Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 1,79 Promille. Dies qualifizierte den Mann für eine Übernachtung in einer Ausnüchterungszelle. Es wurden mehrere Anzeigen gestellt.

Titelfoto: Bundespolizei

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