Polizei findet mehrere Kilo Drogen und Hunderte Cannabis-Pflanzen

Westmittelfranken - Kleiner Hinweis, große Beute. So in etwa lässt sich dieser empfindliche Schlag gegen den Betäubungsmittelhandel zusammenfassen.

Die Hoffnung, die sechs Kilo Marihuanablüten zu verkaufen, ging wohl in Rauch auf.
Die Hoffnung, die sechs Kilo Marihuanablüten zu verkaufen, ging wohl in Rauch auf.  © Kriminalpolizei Ansbach

Bereits am 20. März erhielten die zuständigen Beamten einen Hinweis, dass eine Rauschgiftlieferung von mehreren hundert Gramm Marihuana im Bereich Weißenburg anstehen soll.

Aufgrund der daraufhin "intensiv und umfangreich geführten Ermittlungen", wie die Polizei resümiert, gelang es den Beamten "unter Einbeziehung kriminaltaktischer Maßnahmen", den 33-jährigen mutmaßlichen Rauschgiftlieferanten und eine 26-jährige Begleiterin dingfest zu machen.

Die beiden waren mit rund  300 Gramm Marihuana unterwegs, dass offenbar verkauft werden sollte. 

Die Ansbacher Staatsanwaltschaft forderte daraufhin die Durchsuchung des von den beiden gemeinsam bewohnten Anwesens im Bereich Ellingen im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen. 

Dort trafen die Fahnder einen weiteren Tatverdächtigen, einen 31-jährigen Mann. Auch er wohnte auf diesem Gelände.

45.000 Euro und über 7 Kilo Drogen

Mehr als 700 Cannabispflanzen wurden im Keller des Anwesens gezüchtet.
Mehr als 700 Cannabispflanzen wurden im Keller des Anwesens gezüchtet.  © Kriminalpolizei Ansbach

Bei der Durchsuchung machten die Beamten dann ihren größten Fund. Im Keller befand sich eine professionelle Aufzuchtanlage mit 720 Cannabispflanzen. 

Diese wurde "mit entsprechender Bewässerungs- und Lichtanlage betrieben".

Damit nicht genug, die Polizisten stellten darüber hinaus rund 1,7 Kilogramm Rohopium, etwa 6 Kilogramm Marihuanablüten und circa 45.000 Euro Bargeld sicher. 

"Zudem ergaben sich Hinweise, dass die drei Tatverdächtigen in jüngster Vergangenheit mindestens ein Kilogramm Marihuana im Bereich Weißenburg-Gunzenhausen verkauft haben", heißt es in der Pressemitteilung der Polizei weiter.

Die Drei wurden bereits einer Haftrichterin vorgeführt, die gegen jeden Haftbefehl erließ. Der Vorwurf lautet unter anderem auf "Verdacht des Handels mit Betäubungsmittel in nicht geringer Menge."

Titelfoto: Kriminalpolizei Ansbach

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