"Impfen to go": Ist diese Vorstellung in Bayern schon bald Realität?

Von Christoph Trost

München - Die Corona-Impfkampagne ist etwas ins Stocken geraten. Wie nun das Tempo wieder erhöhen? Darüber will das Kabinett beraten und entscheiden. Wird in Bayern bald vor Supermärkten geimpft?

Wie geht Bayern vor? Mit einfach zugänglichen Impfangeboten will der Freistaat das Corona-Impftempo wieder erhöhen. (Symbolbild)
Wie geht Bayern vor? Mit einfach zugänglichen Impfangeboten will der Freistaat das Corona-Impftempo wieder erhöhen. (Symbolbild)  © Sven Hoppe/dpa

Mit einfach zugänglichen Impfangeboten will der Freistaat das Corona-Impftempo wieder erhöhen.

Das Kabinett will am Dienstag ein entsprechendes Konzept beraten. Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) hatte schon vorab unter anderem von "Impfen to go" und ferner auch Impfungen an "ungewöhnlichen Orten" gesprochen.

"Ich glaube, das Angebot muss noch näher an die Menschen kommen", sagte er. Man müsse das Angebot so breit wie möglich aufstellen und wolle dazu Partner etwa aus der Wirtschaft, der Gastronomie und dem Sport gewinnen.

Zerstörung von Wahlplakaten: "Da wird sich gezielt dazu verabredet"
Bayern Zerstörung von Wahlplakaten: "Da wird sich gezielt dazu verabredet"

Auch die aufwendigen Registrierungen vorab ergeben auf Dauer keinen Sinn, hatte Söder am Montag argumentiert. Wer geimpft werden wolle, solle hingehen und die Impfung bekommen.

Söder hatte schon vor einiger Zeit auch schon von Impfungen vor Supermärkten gesprochen.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

Mehr zum Thema Bayern: