Corona-Tests an Schulen? Kabinett könnte neue Maßnahmen beschließen

München – Auch die letzte reguläre Sitzung des bayerischen Kabinetts vor der Sommerpause am Dienstag ab 10 Uhr steht einmal mehr ganz im Zeichen der Corona-Krise. 

Corona-Testungen an den Schulen? Darüber wird das Kabinett vermutlich entscheiden. (Archiv)
Corona-Testungen an den Schulen? Darüber wird das Kabinett vermutlich entscheiden. (Archiv)  © Arne Dedert/dpa

Im Kabinett soll über die Umsetzung konkreter Testmaßnahmen besonders für Reisende im Freistaat debattiert werden. 

Mit Blick auf die in Bayern gestarteten Sommerferien und zuletzt steigende Corona-Infektionszahlen hatte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) bereits am Montag seine Forderung an den Bund nach einer Test-Pflicht für Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten bekräftigt.

Auf zunächst freiwilliger Basis gibt es an den Flughäfen München und Nürnberg bereits seit dem Wochenende Corona-Teststationen – an den wichtigen Routen der Autofahrer und an Hauptbahnhöfen sollen laut Söder weitere Teststellen folgen.

Bei der Sitzung von Bayerns Ministerrat dürften außerdem Corona-Testungen an den Schulen zu Beginn des neuen Schuljahres im September zur Sprache kommen. Erwartet werden auch eine Bilanz und ein Ausblick zur wirtschaftlichen Situation im Freistaat in Zeiten der weltweiten Pandemie.

Im August sind eigentlich keine Kabinettssitzungen geplant. Um über die aktuelle Corona-Lage ständig auf dem Laufenden zu sein und ein wöchentliches Update zu geben, werden Vertreter des Kabinetts aber auch in den Sommerferien regelmäßig in einem sogenannten Kabinettsausschuss tagen, kündigte Söder an. 

Durch den Sonderausschuss bleibe die Staatsregierung jederzeit handlungsfähig. "Das ist eine andere Urlaubszeit auch für uns", sagte der Ministerpräsident.

Titelfoto: Arne Dedert/dpa

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